Konzeption

Kindergarten der Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.V. in J 6, 2 (VÖ)

 „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“ (Ludwig Wittgenstein)

 

KONZEPTION

Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.V., J 6, 1-2, 68159 Mannheim
Tel. : 0621-25846 * Fax: 0621-1567822 *  eMail: bwu@filsbach.com *  home: www.filsbach.com

 

Was uns wichtig ist:

Wir bieten Kindern und Eltern eine vertrauensvolle Atmosphäre

  • in der sie sich wohl fühlen
  • in der Freundschaften entstehen
  • in der sie Orientierung und Klarheit finden

 

Wir erwarten eine intensive und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Wir unterstützen das Bildungsstreben der Kinder, indem wir ihre Neugierde zulassen,  Interessen aufgreifen und mit ihnen gemeinsam lernen, forschen, experimentieren und entdecken.

  • Wir sehen unsere Aufgabe darin, Kinder auf ein Leben in einer sich ständig verändernden Welt vorzubereiten
  • der KiGa fördert die einfühlsame und verständnisvolle Interaktion zwischen Menschen mit unterschiedlichem      Hintergrund
  • der KiGa versteht sich als Bildungseinrichtung
  • Eltern sind gleichberechtigte Partner im Erziehungsprozess und beteiligen sich aktiv am Geschehen im      KiGa
  • der KiGa respektiert und beachtet die Besonderheit jedes einzelnen Kindes und seiner Familie
  • der KiGa unterstützt die Kinder  in der Herausbildung eines positiven Selbstbildes und fördert die Ausbildung einer selbstbewussten Gruppenidentität
  • der KiGa macht  die Arbeit transparent
  • Erzieherinnen erweitern und aktualisieren ihre Fachlichkeit durch die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen und durch kollegiale Beratungen

 

Stuhlkreis

Der tägliche Stuhlkreis findet im Gruppenraum statt. Hier können Kinder und Erzieherinnen aktuelle Begebenheiten ansprechen. Sie können dort Erlebtes erzählen und Themen zur Sprache bringen, die ihnen wichtig sind. Vergangenes kann reflektiert werden. Es werden Abläufe besprochen und Entscheidungen gefällt, die die Stammgruppe betreffen. Die Kinder lernen hier in Gruppen miteinander zu kommunizieren und Absprachen zu treffen. Dadurch werden immer wieder Sprachanlässe geschaffen. Gemeinschaftliches Erleben wird zudem durch Spiele, Lieder und Geschichten ermöglicht. Ein – zweimal wöchentlich finden im Kindergarten Kinderversammlungen statt. Dort treffen sich alle Kinder und Erzieherinnen, um Geschehenes zu reflektieren, gemeinsam die Woche zu planen und Entscheidungen zu fällen. Kinder werden als wichtige Gesprächspartner ernst genommen und in der Abgabe von Stellungnahmen unterstützt.

Im Mittelpunkt der Arbeit steht das Spiel als die für diese Altersstufe grundlegende Lebens- und Lernform. Hierbei wird versucht, vor allen Dingen mit verschiedenen Spielmaterialien, in unterschiedlichen Spiel- und Erlebnisgruppen, im Wechsel von Freispiel und  gelenktem Angebot, von Beschäftigung und Muße, den Kindern einen Erfahrungsraum zu bieten, der eine aktive Auseinandersetzung mit der Umwelt in ihren sozialen und sachlichen Anforderungen ermöglicht.

Die Spielangebote orientieren sich nicht primär an fachlichen Lernzielen, sondern eher an den Lebenssituationen der Kinder.

In den drei Jahren Kindergartenzeit versuchen wir die Kinder zu den folgenden drei Punkten zu befähigen:

1. – für sich selbst verantwortlich zu denken, zu handeln und zu entscheiden (Selbstkompetenz)

2. – soziale und gesellschaftliche Sachverhalte erfassen zu können; Toleranz, Achtung und Verantwortung mit  anderen  zu entwickeln (Sozialkompetenz)

3. – dass die Kinder sich die sachlichen Bereiche der Umwelt erschließen können und dabei urteils- und handlungsfähig sind (Sachkompetenz)

 

Um diese Ziele verwirklichen zu können, ergeben sich für uns folgende Aufgabenbereiche:

  • Spiel als Grundlage des Lernens
  • Soziales Lernen
  • Sprachförderung
  • Erziehung zur Selbstständigkeit
  • Grob und Feinmotorik
  • Kreativitätserziehung
  • Umwelt- und Sacherfahrung
  • Vorschulerziehung
  • Verkehrserziehung
  • Medienpädagogik

 

Besonderheiten:

Die Kooperation zwischen Kindergarten und Grundschule ist uns sehr wichtig. Es gibt regelmäßige Treffen, z.B. Runder Tisch, an denen auch andere Institutionen teilnehmen. Diese wären Frühförderstelle, Gesundheitsamt, Grundschullehrer  sowie die Erzieherinnen. Es ist sehr wichtig, die Kinder so früh wie möglich zu fördern. Die Stärken zu fördern, um die Schwächen zu vermindern.

  • Personalschlüssel 1:9, max. Anzahl der Kinder 18
  • Bei Bedarf Unterstützung durch Praktikantinnen
  • „Gesundes Frühstück“ mit den Kindern
  • Projekt „Schlaue Mäuse“
    • Sprachförderung im Alltag sowie nach anerkannten Sprachförderprogrammen
    • Da der Personalschlüssel den Bedürfnissen der Kinder angepasst ist, können wir am Kind arbeiten. Die Gruppe ist klein und übersichtlich.

Da wir Kinder mit Migrationshintergrund haben, ist es öfters der Fall, dass sie große Defizite in ihrer Zweitsprache (Deutsch) haben und deswegen besondere Aufmerksamkeit benötigen.

Sprachförderung:

SPATZ/ISK

„Sprache lernen mit allen Sinnen“

Sprachförderung als gemeinsame Aufgabe von Eltern, Kindertagesstätten und Schule

Wir arbeiten auch nach dem Würzburger Trainingsprogramm, dieses benutzen wir in Alltagssituationen

Als Beobachtungsinstrument dient uns der SISMIK und der Münsteraner-Entwicklungs-Beobachtungsbogen

Grenzsteine der Entwicklung (Hans-Joachim Laewen)

 

Ansprechpartner: Ulrike Schmidt (Gruppenleitung), Timo Robl (Zweitkraft)

Vertretung im Krankheitsfall: Marion Fillinger

 

Stand: 12/2013

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